Berufsgeheimnis bleibt gewahrt
Mandanten-, Patienten- und Personalakten gehen nicht an Dritte. Für Kanzleien, Praxen und Steuerberater ist das keine Vorliebe, sondern Berufsrecht.
Ein fertig eingerichteter Rechner mit einem offenen Sprachmodell darauf — anschließen, anmelden, arbeiten. Keine Cloud, kein US-Anbieter. Die Daten eurer Mandanten, Patienten oder Mitarbeiter verlassen euer Netz nicht. Zieht das Netzwerkkabel heraus — das System arbeitet weiter.
Die Hochrisiko-Pflichten des EU AI Act wurden im Juli 2026 auf Dezember 2027 verschoben; die Transparenzpflichten nach Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. Unberührt bleibt, was für Kanzleien, Praxen und Steuerberater ohnehin schwerer wiegt: § 203 StGB und Artikel 28 DSGVO. Wer solche Daten an einen Cloud-Dienst gibt, dokumentiert fremde Infrastruktur und braucht einen Vertrag dafür. Bei einem Rechner im eigenen Haus gibt es keinen Dritten — und die AI-Act-Akte, die ihr später führt, beschreibt euer eigenes System.
Mandanten-, Patienten- und Personalakten gehen nicht an Dritte. Für Kanzleien, Praxen und Steuerberater ist das keine Vorliebe, sondern Berufsrecht.
Kein Vertrag mit einem US-Anbieter, keine Diskussion über Drittlandtransfer, kein Nachverhandeln, wenn sich Anbieterrichtlinien ändern.
Offene Modelle laufen weiter, auch wenn ein Anbieter Preise erhöht oder ein Modell abschaltet. Was auf eurer Maschine liegt, gehört euch.
Bei einem Cloud-Dienst laufen eure Eingaben durch fremde Systeme: Missbrauchserkennung, in die Mitarbeiter hineinsehen können, Aufbewahrungsfristen, die nicht ihr setzt, und Nutzungsbedingungen, die sich ändern können. Auf eurem eigenen Rechner gibt es diese Fragen nicht — es gibt niemanden, der mitlesen könnte.
Ihr besorgt die Maschine nach unserer Spezifikation — vorhandene richten wir genauso ein. Wir übergeben ein System, das euer Team am selben Tag nutzen kann.
Ein offenes Sprachmodell, passend zu eurer Branche und Hardware ausgewählt und für die Maschine optimiert. Europäische Modelle auf Wunsch.
Eine Chat-Oberfläche, die im Firmennetz erreichbar ist — wie ein bekannter KI-Dienst, nur auf eurem Rechner. Keine Installation auf den Arbeitsplätzen.
Zugänge pro Mitarbeiter, verschlüsselte Verbindung im Netz, getrennte Bereiche wo nötig.
Auf Wunsch binden wir Freigabeordner an, sodass das Modell auf eurem eigenen Bestand antwortet — Verträge, Leitfäden, Handbücher.
Systembeschreibung, Datenflussdiagramm, Zweckbestimmung und Protokollierungskonzept — die Unterlagen für eure AI-Act-Akte, fertig ausgefüllt.
Eine Schulung, in der euer Team lernt, wofür das System taugt und wofür nicht. Inklusive Beispielen aus eurem Arbeitsalltag.
Wir klären, was ihr damit tun wollt, wie viele Leute damit arbeiten und ob Hardware schon vorhanden ist. Daraus ergibt sich die Stufe.
Ihr bestellt die Maschine nach unserer Spezifikation — auf Wunsch übernehmen wir die Bestellung in eurem Namen. Danach richten wir ein: Modell, Oberfläche, Konten, Dokumentenanbindung.
Vor Ort oder per Fernwartung ans Netz gebracht, Team geschult, Compliance-Dossier übergeben.
Auf Wunsch übernehmen wir Modell-Updates, Sicherheitsupdates und Monitoring — sonst gehört das System ab hier ganz euch.
Starter hat einen festen Preis. Bei Business und Enterprise nennen wir einen Startpreis, weil der Umfang mit euren Systemen wächst — im Erstgespräch legen wir ihn fest, danach ändert er sich nicht mehr. Die Hardware kauft ihr selbst: Sie gehört euch vom ersten Tag an, Gewährleistung und Garantie laufen direkt über den Händler. Wir geben die Anforderungen vor und bestellen auf Wunsch in eurem Namen.
Ihr wollt euch nicht um die Beschaffung kümmern? Wir bestellen die passende Konfiguration in eurem Namen beim Händler. Rechnung und Garantie laufen direkt auf euch — ihr müsst nur zusehen, dass das Paket ankommt.
Warum ihr selbst kauft: Speicher ist 2026 knapp und teuer, die Preise bewegen sich quartalsweise deutlich. Würden wir die Hardware weiterverkaufen, müssten wir dieses Risiko einpreisen — ihr würdet es bezahlen. So kauft ihr zum Tagespreis, bekommt Gewährleistung und Garantie direkt vom Händler, und unser Preis bleibt stabil. Die genannten Hardware-Beträge sind Orientierungswerte, keine Angebote von uns. Wir empfehlen AMD, weil Apple oberhalb von 96 GB pro Gerät derzeit nichts mehr anbietet — Apple und NVIDIA richten wir aber genauso ein. Bei AMD stehen zwei Klassen zur Wahl: ein Mini-PC ist der günstigste Weg zu 128 GB, die HP-Workstation kostet rund 1.800 € mehr und bringt dafür drei Jahre Vor-Ort-Garantie mit. Wer das Gerät produktiv einsetzt, sollte diesen Unterschied kennen. Im Konfigurator weiter unten könnt ihr die Plattformen direkt vergleichen.
Alle Preise zzgl. MwSt. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Es gelten unsere AGB.
Stellt ein, wie groß das Modell sein soll und wie viele Leute gleichzeitig damit arbeiten. Ihr seht sofort, welche Geräte nötig sind, was die Hardware ungefähr kostet und was unsere Leistung dazu kostet.
Alle Angaben sind Näherungen für ein erstes Gefühl, kein Angebot. Die tatsächlich nötige Ausstattung hängt davon ab, welche Aufgaben ihr dem System gebt und wie lang eure Dokumente sind. Das klären wir im Gespräch.
Wir haben zu genau dieser Frage recherchiert und veröffentlicht — und kommen für viele Unternehmen zu dem Schluss, dass eine Cloud-Lösung sinnvoller ist. Das gilt auch, wenn wir damit weniger verkaufen:
Wir haben die Entscheidung Build vs. Buy ausführlich aufgeschrieben: Corporate LLM: selbst bauen oder einkaufen?
Bei alltäglichen Aufgaben — zusammenfassen, formulieren, klassifizieren, in euren eigenen Dokumenten recherchieren — kommt ein gutes offenes Modell sehr nah heran. Bei den schwersten Denkaufgaben liegen die großen Cloud-Modelle noch vorn. Wir sagen euch vor der Bestellung ehrlich, in welche Kategorie eure Anwendungsfälle fallen.
Das entscheiden wir gemeinsam anhand eurer Aufgaben, eurer Sprache und der gewählten Hardware. Es sind ausschließlich offene Modelle, die ihr dauerhaft nutzen dürft — auf Wunsch bevorzugt europäische. Da sich die Modelllandschaft schnell entwickelt, legen wir uns nicht vorab fest, sondern nehmen das zum Lieferzeitpunkt beste passende.
Mit Pflegevertrag tauschen wir es aus, sobald sich der Wechsel lohnt — die Hardware bleibt dieselbe. Ohne Pflegevertrag könnt ihr das selbst tun; wir übergeben eine Anleitung dafür.
Nein. Die Geräte sind leise und stromsparend und passen in einen normalen Büroschrank. Nötig sind eine Steckdose, ein Netzwerkanschluss und ein Platz, an dem niemand den Stecker zieht.
Im Auslieferungszustand nicht. Das System arbeitet ohne Internetverbindung; für Updates öffnen wir sie gezielt. Wir liefern bewusst rein lokal aus — eine Cloud-Anbindung gäbe es nur, wenn ihr sie ausdrücklich wünscht.
Weil ihr die Hardware selbst gekauft habt, laufen Gewährleistung und Garantie direkt über euren Händler beziehungsweise Apple — ohne Umweg über uns, was die Abwicklung meist beschleunigt. Wir unterstützen dabei. Da Konfiguration und Wissensbasis gesichert sind, ist ein Ersatzgerät schnell auf dem alten Stand.
Ja. Wir richten auf Wunsch eine befristete Testumgebung mit einem vergleichbaren Modell ein, damit ihr vor der Anschaffung an euren echten Aufgaben prüfen könnt, ob die Qualität reicht.
Sagt uns, was ihr damit tun wollt und wie viele Leute damit arbeiten sollen — wir sagen euch ehrlich, ob PrivateLLM passt oder ob euch eine Cloud-Lösung besser dient.
Gespräch vereinbarenLieber schreiben? Wir antworten noch am selben Tag: hello@digitalmaker.io