Mandanten-Korrespondenz
Antwortentwürfe auf Mandantenanfragen, Erinnerungen, Begleitschreiben — im Kanzlei-Ton vorformuliert, der Berufsträger prüft und sendet.
Korrespondenz-Entwürfe, Bescheid-Zusammenfassungen, Unterlagen-Listen, eine Kanzlei-Wissensbasis, die antwortet — die Schreib- und Sucharbeit, die deine Fachkräfte bindet, kann KI übernehmen. Aber nicht mit ChatGPT und US-Cloud: Die Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB lässt das nicht zu. Wir setzen offene KI-Modelle ein, die lokal in deiner Kanzlei laufen. Kein Datenabfluss, kein Berufsrechts-Risiko, keine Cloud-Abhängigkeit.
Kaum eine Branche hat gleichzeitig so viel Textarbeit und so strenge Vertraulichkeitspflichten wie die Steuerberatung: Fristen drücken, Fachkräfte fehlen, und in jedem Bescheid, jeder Mail, jedem Jahresabschluss stecken Daten, die dem Berufsgeheimnis unterliegen. Ein Mandanten-Sachverhalt in ChatGPT ist keine Grauzone — er ist ein Risiko für die Zulassung. Die Lösung ist nicht, auf KI zu verzichten, während andere Kanzleien effizienter werden. Die Lösung ist, das Modell dorthin zu holen, wo die Daten schon sind: in die Kanzlei.
Antwortentwürfe auf Mandantenanfragen, Erinnerungen, Begleitschreiben — im Kanzlei-Ton vorformuliert, der Berufsträger prüft und sendet.
Lange Bescheide, Prüfungsberichte und Verträge auf die entscheidenden Punkte verdichtet — bevor die Akte aufgeschlagen wird.
Fehlende Belege je Mandat erkannt, Anforderungslisten und Nachfass-Schreiben automatisch entworfen — das Ende der ewigen Belag-Jagd per Einzelmail.
Arbeitsanweisungen, Musterfälle, interne Kommentierungen — durchsuchbar und antwortend. Neue Mitarbeiter finden in Sekunden, wofür sonst der Kollege unterbrochen wird.
Vor jedem Mandantentermin ein Briefing: letzter Stand, offene Punkte, Fristen — zusammengestellt aus der eigenen Ablage, mit Quellenangabe.
Steuerliche Würdigung, Gestaltungsberatung, Unterschriften — die Vorbehaltsaufgaben bleiben beim Berufsträger. Die KI nimmt die Zuarbeit, nicht die Verantwortung.
Offene KI-Modelle haben 2026 bei Text- und Dokumentenaufgaben zum Cloud-Niveau aufgeschlossen — und laufen auf einem einzelnen leistungsfähigen Rechner in deiner Kanzlei. Das Modell sendet nichts an einen Hersteller: Was in der Kanzlei entsteht, bleibt in der Kanzlei. DATEV & Co. werden nicht ersetzt, sondern ergänzt. Den Aufbau übergeben wir vollständig dokumentiert — du bist nicht an uns gebunden. Das Prinzip dahinter: souveräne KI; dass es im Praxis-Alltag von Berufsgeheimnisträgern funktioniert, zeigt unsere Arbeit für Arzt- und Zahnarztpraxen und Anwaltskanzleien — dieselbe Rechtslage, dieselbe Architektur.
Wir sortieren deine Abläufe nach Datenklassen, prüfen was lokal machbar ist, und liefern Ampel-Matrix, Hardware-/Modell-Empfehlung und Fahrplan. Ergebnis in ca. 2 Wochen — der Bericht gehört dir.
Ein Use Case komplett produktiv: Modell auf Kanzlei-Hardware, eingerichtet, ans Team übergeben. Definierte Abnahmekriterien, 4–6 Wochen. Hardware als vorher bezifferter Durchlaufposten (typisch 2.500–5.000 €).
Alle Berufsträger und Mitarbeiter inklusive. Modell-Updates mit Qualitäts-Checks, Monitoring, Quartals-Review. Monatlich kündbar — gekündigt wird nur unser Service, nicht deine KI: Das System gehört deiner Kanzlei.
Dürfen Mandantendaten überhaupt in eine KI?
In eine US-Cloud-KI wie ChatGPT: praktisch nicht — Steuerberater unterliegen der Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB, dazu kommen DSGVO und Berufsrecht. Ein Bescheid im falschen Chat-Fenster ist kein Kavaliersdelikt. In ein lokal betriebenes Modell: ja. Ein offenes KI-Modell, das auf einem Rechner in deiner Kanzlei läuft, sendet nichts an einen Hersteller — Mandantendaten verlassen die Kanzlei nicht. Genau dieser Unterschied macht KI für Kanzleien überhaupt erst berufsrechtlich sauber nutzbar. (Einordnung aus Betreiber-Praxis, keine Rechtsberatung.)
Was kann eine lokale KI in der Steuerkanzlei konkret?
Die textlastige Zuarbeit, die keine Vorbehaltsaufgabe ist: Mandanten-Korrespondenz vorentwerfen, Bescheide und Verträge zusammenfassen, Unterlagen-Anforderungslisten erstellen, Fristen- und Sachverhalts-Zusammenfassungen je Mandat, und eine durchsuchbare Kanzlei-Wissensbasis über Arbeitsanweisungen, Kommentierungen und frühere Fälle. Die steuerliche Würdigung bleibt beim Berufsträger — die KI nimmt die Schreib- und Sucharbeit ab, nicht die Verantwortung.
Funktioniert das neben DATEV?
Ja — die KI ersetzt DATEV nicht, sie arbeitet daneben: Texte entstehen im KI-Arbeitsplatz und werden übernommen; wo DATEV Exporte oder Schnittstellen anbietet, binden wir an. Im Kanzlei-Audit prüfen wir, was deine Umgebung (DATEV, Addison, Simba u. a.) konkret hergibt — versprochen wird nur, was die Schnittstelle wirklich kann. Der große Vorteil: Die Wissensbasis und die Entwurfs-Arbeit brauchen gar keinen tiefen DATEV-Eingriff, um sofort Zeit zu sparen.
Brauchen wir dafür neue Hardware?
Meist reicht ein einzelner leistungsfähiger Rechner (z. B. ein Mac mini/Studio oder ein kompakter Server) in der Kanzlei — einmalige Anschaffung als vorher bezifferter Durchlaufposten (typisch 2.500–5.000 €), keine laufenden Cloud-Gebühren pro Anfrage. Welche Hardware zu Kanzleigröße und Volumen passt, klärt das Audit. Die bestehende IT muss nicht umgebaut werden.
Was kostet der Einstieg?
Feste Preise: Das Kanzlei-Audit kostet 2.000 € Festpreis — Abläufe nach Datenklassen, Ampel-Matrix, Hardware- und Modell-Empfehlung, Fahrplan in rund zwei Wochen. Die Pilot-Installation kostet 12.000 € Festpreis je Use Case. Der laufende Betrieb (Managed Local AI) kostet 500 €/Monat pro Kanzlei — alle Berufsträger und Mitarbeiter inklusive, monatlich kündbar. Und wie bei allem, was wir bauen: Das System gehört nach dem Pilot deiner Kanzlei — kündbar ist nur unser Service, nicht deine KI.